Howto: Verfolgungsjagd
29. Mar 2002 18:08 (bearbeiten)
Sie kennen das sicher aus Filmen. Eine Person (weshalb weiß ich nicht, aber meißt männlich) will flüchten, natürlich mit dem Auto. Dabei sind ihm natürlich jede Menge Polizisten auf den Versen. Womöglich noch ein Hubschrauber mit Kamera. Was tun?
Vorbereitungen:
Auch falls Sie nicht unbedingt vorhaben, mal zu flüchten, ist es dennoch sinnvoll folgende Dinge im Auto zu haben:
- Eine zweite (dritte) Jacke (wozu wird später erläutert)
- Krähenfüße
- Ein gefälschter Ausweis (falls Sie nach einer Kontrolle flüchten müssen, zeigen Sie den Beamten den falschen Ausweis, dadurch sind Sie unbekannt).
- Außerdem wäre ein gefälschtes Kennzeichen (oder gar keines) sinnvoll. Am besten wäre eines, das sich per Knopfdruck wendet, oder eines, das so spiegelt, dass es auf einer Kamera nicht zu erkennen ist (andernfalls sollte es einen Buchstaben falsch anzeigen...).
- Keine Feuerwaffen (höhere Strafen).
- Öl (ist schön glitschig für nachfolgende Fahrzeuge).
- Ein CB Funkgerät (damit können Sie folgendes tun: Falschmeldungen (Blitzer oder sonstiges lassen den restlichen Verkehr langsamer werden. Dies hält die Polizisten auf. Außerdem können Sie einen Fake-Stau durchgeben. Das lässt alle Fahrzeuge die Straße wechseln und Sie haben entweder freie Bahn, oder Sie fahren vor den anderen Fahrzeugen ab, so dass die Polizei in den Stau gerät, der durch die Fahrzeuge entsteht, die dem "Stau" entgehen möchten. Unterstützung: Fragen Sie andere Fahrer, ob Sie Ihnen helfen möchten (LKW Fahrer wechseln gerne die Spur). Hilferufe: Schreien Sie "Hilfe" in das Gerät. Werden Sie später angehalten, sagen Sie Sie seien entführt worden, und der Geiselnehmer wäre aus der Beifahrer Türe gesprungen (er hatte Sie zum Fahren gezwungen). Zittern Sie, schauspielern Sie, seien Sie erfinderisch.
- Werkzeuge zum Knacken anderer Fahrzeuge, falls Ihres den Dienst irgendwann mal verweigern sollte.
- Viel Benzin (je länger Sie fahren, desto früher muss der Hubschrauber tanken, denn dieser verbraucht jede Menge Benzin).
- Alkohol und Drogen (nehmen Sie diese während der Verfolgung ein, sobald diese aussichtslos erscheint, dann können Sie später sagen, Sie seien unter Drogen gestanden.).
- Musikkassetten (wird später erläutert).
- Dünne Lederhandschuhe (falls Sie zu Adrenalinstößen leiden).
Sie werden verfolgt, was ist zu tun?
Obwohl Sie Grund zur Aufregung haben, ist das letzte was Sie brauchen können unachtsames Fahren / Verhalten. Sorgen Sie deshalb für gute Musik im Auto (Zigaretten, Kaffee und Kuchen). Das beruhigt das Gemüt (etwas). Am besten wäre natürlich Sie hätten einen Beifahrer, der Ihnen außer Panikattacken auch hilfreich zur Seite steht (stehen könnte). Dieser könnten dann die Polizisten beobachten, den Polizeifunk, das Radio überwachen, die Strecke (Landkarte)... Meißt ist dies nicht der Fall, also sind Sie mal wieder auf sich angewiesen, wie immer im Leben. Vergessen Sie also alles, und fahren nach Gefühl. Ihr Gefühl sollte folgende Dinge beachten:
- Schließen Sie die Türen zu. Denn sobald Sie gestoppt werden (angehalten), sind Sie sicher vor Menschen, die in Ihr Auto möchten.
- Wohin führt die Straße (nichts, Jerusalem, ...).
- Tageszeit (nachts fahren Sie besser ohne Licht. Ist weniger auffällig), Verkehrslage/Menge.
- Wie viele andere Fahrzeuge (nicht Polizeitautos) befinden sich vor Ihnen? Dies hat folgenden Grund: Solange sich direkt vor Ihnen ein Fahrzeug befindet, ist kein Nagelband ausgelegt. Sobald das Fahrzeug die Spur wechselt (oder alle Fahrzeuge wie durch puren Zufall eine Spur freimachen, ist Vorsich geboten).
- Damit Ihnen die Polizei nicht allzu leicht folgen kann, sollten Sie so oft wie möglich die Richtung ändern und in Häuserschatten fahren, so kann Sie der Helikopter mit der Infrarot (oder sonstwas) Kamera nicht sehen. Nun haben Sie etwa 5 bis 10 Sekunden, bis Sie wieder erfasst werden. Nutzen Sie diese Zeit (wird später erwähnt für was).
- Am besten wäre ein Störsender, die den Hubschrauber irgendwie (keine Ahnung) irritiert.
- Auch am Flughafen sind Sie sicher vor Hubschraubern, denn diese dürfen dort nicht ohne Sonder-Genehmigung fliegen.
- Sie können, kurz bevor Sie gefasst werden, auch einen Walkman aufsetzen (höchste Lautstärke). Brechen Sie innen alle Spiegel ab. Werden Sie später mal gefragt, weshalb Sie nicht angehalten haben, sagen Sie einfach, Sie hätten nichts gehört, und irgendwelche Hooligans haben mal Ihre Spiegel abgebrochen (Sie waren gerade in Richtung Werkstatt unterwegs).
Sie haben keinen Bock mehr (oder das Fahrzeug):
- Sprigen Sie aus dem Auto: Befestigen Sie irgendetwas am Lenkrad (geradeaus weiterfahren) und am Gaspedal. Springen Sie zur Beifahrer-Türe ins Freie (bei etwa 30-50 km/h eigentlich noch ok). Eventuell ziehen Sie während / vor der Fahrt Protektoren an (Helm). Die beschützen dann Ihre Knochen (zumindest solange, bis die Polizei oder die Hunde Sie in die Finger kriegen.).
- Rennen Sie weg. Nach der Hälfte der Weglaufzeit (etwa 2-3 Minuten) wechseln Sie Ihre Jacke. Am besten verwenden Sie farblich total unterschiedliche Jacken (rot / weiß), die Sie schon zuvor (doppelt) angezogen haben. Eine Perücke kann auch recht hilfreich sein.
- Auch hier sollten Sie so oft wie möglich die Richtung wechseln. Eine Jacke, die die Körperwärme isoliert (und natürlich auch eine Hose) ist wirklich praktisch, da Sie so unsichtbar für die Infrarot Kamera des Helikopters sind. Ziehen Sie das Zeug unter die gewöhnliche Kleidung an. Verstecken Sie sich an ungewöhnlichen Orten: In leeren Hundehütten, in der Kanalisation, ...
Es gibt keinen Ausweg:
Rasen Sie auf eine Wand (achten Sie zuvor auf Kinder, Erwachsene, ... Diese sollen nicht gefährdet werden) zu. Drehen Sie die Musik auf die höchste Lautstärke. Kurbeln Sie die Fenster runter, so dass die Umwelt etwa 20 Sekunden vorher mitkriegt, was los ist. Entledigen Sie sich Ihren Protektoren, diese stören jetzt. Goodbye.
